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Ägypten |
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Dahab |
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Es ist schon ein etwas seltsames Gefühl,
wenn man mittags in der eigentlich besten Reisezeit durch
eine leere Hotelanlage wandert.
Ins Grübeln fällt man dann, wenn man Tage später in dem
Supermarkt steht, in dem drei Monate zuvor eine Bombe
explodiert ist.
Die Spuren davon waren zwar längst beseitigt, aber die wohl
beabsichtigte Wirkung nicht. Leere Betten, leere Strände und
ebenso leere Tauchbasen.
Na ja, nicht völlig leer natürlich, aber in jedem Fall mit
extrem wenig Gästen. So waren Edmund und ich die beiden
einzigen Taucher der Hoteleigenen Basis, die wir auch noch
gleich zu Beginn, trotz Vorbuchung, erstmal vertrösten
mussten.
Denn erstmal standen Bootsausflüge mit den Sinai-Divers auf
dem Programm. Und auch hier herrschte ziemliche Dürre.
Was uns wahrlich nicht aufregen konnte. Denn mit zwei recht
sympathischen, weiblichen Tauchguides allein auf einem
Tauchschiff ist auch nicht zu verachten. |
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Neben wirklich streßfreien und gemütlichem Tauchen auch beste Bedingungen
fürs Filmen. Und gleich beim ersten Tauchgang schwebt dann
auch noch ein stattlicher Adlerrochen vor die Linse.
Auffallend, bis in etwa 10 Meter Tiefe, waren die vielen
Mördermuschelschalen. Ein Werk einheimischer Beduinen, wie
man uns sagte. |
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Leere Strände |
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Die recht gepflegte Orca Tauchbasis |
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Nach zwei erfrischenden Tagen auf See
ging es dann zurück zu der Orca Basis, wo man uns mehr oder
weniger sehnsüchtig erwartete und, trotz der frischen
Bootstauchgänge, gleich mal einen Checktauchgang verlangte.
Überraschenderweise zeigte sich dabei, dass das Hoteleigene
Hausriff ein hervorragender Tauchplatz ist und das nicht nur
für Nachttauchgänge. Besonders Haarsterne, die schon im
hellen umherwanderten, und Rotfeuerfische waren auch
keineswegs Kamerascheu. |
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Das Blue Hole von Dahab |
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Ein wirklich zutraulicher Rotfeuerfisch |
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Gleich am Nachmittag fand die
Tauchausrüstung Platz auf einem kleinen Pick Up. Ziel war
das Blue Hole, nicht viel mehr als 3 Kilometer nördlich vom
Hotel gelegen. Und der Pick Up wurde wirklich gebraucht,
weil die Straßen unbefestigte Schotterpisten waren. Im
Gegensatz zu unseren bisherigen Dahab Erfahrungen zeigte
sich die Umgebung des Blue Hole recht belebt, von ganzen
Gruppen von Tauchern und Schnorchlern. Stellt sich die
Frage, wie es hier wohl aussieht, wenn in Dahab die
Normalität des Tourismus wieder eingekehrt ist.
Das Blue Hole selbst ist eine Trichterförmige Öffnung im
Riff, wobei die tiefste Stelle des Durchbruchs zum Meer
gerade mal 8 Meter beträgt. Ganz anders sieht es aber im
linken Teil des Holes aus, dort wo sich in 50 Meter Tiefe
der so genannte Archway befindet. Dieser gewaltige etwa 25
Meter lange Torbogen hat seine Wurzeln in gut 100 Meter
Tiefe.
Und genau diese Stelle ist ein beliebter Treffpunkt extremer
Apnoe Taucher. Und einige von denen schaffen es tatsächlich
im Blue Hole abzutauchen, durch den Archway hindurch und auf
der Außenseite des Blue Holes wieder hinauf. Eine Strecke
von etwa 130 Metern. |
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Die Steilwand von "Bells" |
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Eine Spanische Tänzerin bei Tag |
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Etwas weiter nördlich vom Blue Hole,
besser gesagt etwa 400 schwitzige Schritte in voller
Ausrüstung, liegt der Tauchplatz "Bells". Den Namen trägt
er, weil bei dem Einstieg über eine enge Felsspalte die
Flaschen regelmäßig gegen den Felsen stoßen. Und die
Aluflaschen haben dabei einen wirklich schönen Klang.
Ist man erstmal im Wasser, geht es über eine Kaminartige
Rinne in die Tiefe und dann nach rechts an einer mächtigen
Steilwand entlang, die teilweise sehr schön von roten und
rosa Weichkorallen bewachsen ist.
Praktischerweise kommt man über das Blue Hole zurück, was
einen weiteren Fußmarsch erspart. |
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Ein weiteres Highlight von Dahab ist der
"Canyon". Der Tauchplatz liegt auf dem halben Weg zwischen
Blue Hole und unserem Hotel. Der Einstieg ist etwas
ungemütlich, da man recht lange durch Flachwasser waten und
dann erstmal durch eine etwa 3 Meter Tiefe Bucht
heraustauchen muß. Wirklich schön wird der Platz dann durch
den schmalen Riß im Fels des Riffs. Beginnend in 20 Meter
Tiefe erreicht man in 30 Meter Tiefe den Grund und taucht
durch einen teilweise überdachten und urtümlich felsigen
Canyon. Zum Ende hin wird dieser dann zu einem echten Tunnel
von etwa 15 Meter Länge.
Im Tunnel schwebte dann der größte Juwelenbarsch, den ich je
gesehen habe. Und die Bierdeckelgroße Wunde in seiner Seite,
zeigte, dass auch sein Leben nicht ganz ungefährlich ist. |
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Zurück an Land bietet sich noch ein
Anblick, der nachdenklich macht und zeigt welche Kräfte in
der Erde wohnen. Denn blickt man an den Steilwänden der
Küste hinauf sieht man dort versteinerte Korallenstöcke.
Korallen an einer gut 30 Meter hohen Felswand, die einmal
unter Wasser gelegen haben musste..... |
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(c) Herbert Haß (Juli 2006) |
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Unterwasserfotograf: Edmund Riedel |
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Spezielle Tauchreisen sind auch
buchbar über Barakuda Tauchreisen |
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siehe:
Barakuda.de |
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Das Video zur Tour!
www.bullscreen.de |
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