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Ägypten |
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Sinai |
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Die Spitze
der Sinai Halbinsel beherbergt eins der besten Tauchgebiete
des Roten Meeres. Zielflughafen ist Sharm el Sheikh. Ein
reines Touristengebiet mit endlosen Stränden, insbesondere
in der Naama Bay. Und beinahe jedes Hotel verfügt über eine
Tauchbasis. Im Hochsommer empfiehlt sich für die besonders
Tauchinteressierten ein mehrtägiger Ausflug mit dem Safari
Boot. Nicht nur die Hitze in dieser Jahreszeit ist auf See,
auch in der Nacht, besser zu ertragen. Auch das Tauchen
selbst ist so sehr angenehm. Man hat einfach mehr Zeit, ganz
nebenbei ist man morgens auch als erster an den besten
Tauchplätzen. Und diese sind zahlreich. So gibt es in der
Straße von Tiran, ein Meerarm der bis zum israelischen Eilat
reicht, gleich vier große Riffe, die bis knapp über die
Wasseroberfläche reichen. Jedes dieser Riffe bietet genug
für mehrere Tauchgänge. Und auch die ein oder andere
Besonderheit. So gibt es am
Thomasriff einen Canyon, der
allerdings erst in 40 Meter Tiefe beginnt. Teilweise liegen
gewaltige Felsen wie Brücken über dem Canyon, der bis in
Tiefen von (hier kann ich nur schätzen) mehr als 65 Meter
reicht.
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Das Jackson Riff
hingegen ist bekannt für seine Strömungstauchgänge. Der
nicht allzu steile Ost- hang des Riffs ist dafür
hervorragend geeignet und bietet große Tischkorallen und Fächergorgonien hinter denen man vor der Strömung auch mal
in Deckung gehen kann. Am Woodhouse Riff gibt es, wie am
Thomas Riff, einen Canyon. Dieser liegt in 35 Meter Tiefe an
einer Steilwand und mit kleinen und großen Höhlen
durchsetzt. Man kann nicht sagen, dass die 2 Tage mit 7
Tauchgängen, die ich im Juli 2000 in der
Straße von Tiran war,
ausreichten um alles zu sehen. Eigentlich benötigt jeder der
Tauchplätze mehrere Tauchgänge, am besten zu
unterschiedlichen Tageszeiten. |
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Und auf keinen Fall sollte man auf einen
Nachttauchgang verzichten. Nach der Einstimmung in der
Straße von Tiran ist ein Tauchgang an der Dunraven zu
empfehlen. Dieses Wrack liegt in angenehmen 30 Meter Tiefe
und leider Kieloben. Dadurch erscheint das Wrack nicht ganz
so imposant, wie es seiner Größe nach eigentlich ist. Zum
Ausgleich dafür ist das Wrack allerdings sehr gut von innen
zu betauchen. Dabei ist der Einstieg im Bugbereich und nach
passieren einer Engstelle hat man ausreichend Platz für eine
ganze Tauchgruppe. |
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Dunraven, Eingang |
Am Heck |
Der Ausgang |
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Trotzdem sollte man sehr vorsichtig und
langsam tauchen. Einmal ist es im Wrack sehr dunkel, man
sollte auf jeden Fall eine Lampe mitnehmen, und dann darf
man nicht unterschätzen, das es doch recht scharfe Kanten
gibt. Verlassen kann man den Innenraum durch einen Riß in
der Steuerbordwand, der sich kurz vor dem Heck befindet. |
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Bester Platz an der Spitze des Sinai ist
der Ras Mohammed Nationalpark. Dessen, direkt an der Küste
gelegenen Tauchplätze sind besonders Fischreich. Und
speziell am Shark Riff geht es zuweilen zu wie auf einem
Marktplatz zur Hauptgeschäftszeit. Dabei gibt es hier
zeitweise sehr starke Strömungen, die schon bei der Planung
des Tauchgangs unbedingt berücksichtig werden müssen. In
jedem Fall sollte man mehrere Tauchgänge am Shark Riff
machen. Und man sollte sich Zeit lassen, allein an der
Anemon City kann man einen halben Tauchgang lang verweilen.
Hier leben Clownfische eng zusammen wie in einer Kolonie.
Taucht man am Shark-Riff vorbei kommt man in Sichtweite des
Jolanda Riffs. In 15 Meter Tiefe zwischen Shark und Jolanda
Riff liegen Ladungsreste des Frachters Jolanda. Der Fracher
selbst ist am Steilhang in unbekannte Tiefen abgerutscht.
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Will man zum Jolanda Riff wechseln, muß
man damit rechnen gegen Strömungen, die hier häufig
auftreten, ankämpfen zu müssen. Obwohl das Jolanda Riff
keine Besonderheiten bietet sollte man dies aber tun. Der
Rückweg wird dafür, mit der Strömung im Rücken, umso
angenehmer. An der Außenkante des Shark Riffs gibt es zudem
eine Steilwand, deren Wandfuß ist auch von 40 Meter Tiefe
aus nicht zu sehen. In ca. 20 Meter Tiefe patroullieren oft
wirklich große Fischschwärme, die wie eine Wand neben der
Steilwand schweben. Obwohl es keinen Landungssteg gibt, ist
es doch möglich direkt beim Shark Riff an Land zu gehen. Wenn das Schiff Nordöstlich des Shark
Riffs ankert, kann man in der Uferklippe eine Felsspalte
sehen. |
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Diese erreicht man schwimmend auch ohne
Flossen, jedoch mit Neoprenschuhen für die anschließende
Klettertour. Hat man die Felsspalte überwunden gelangt man
in einen Canyon, der ca. 5 Meter breit ist mit etwa 10 Meter
hohen Wänden. Der Canyon ist knapp Knietief mit Wasser
gefüllt. Nach 30 Metern erreicht man einen steilen Anstieg
der aus dem Canyon führt und auf der Klippe endet. Von dort
hat man einen fantastischen Ausblick über den Nationalpark
und das Shark Riff. |
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Der Felsspalt |
Der Canyon |
Der Ausblick |
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| Zurück in Sharm el Sheikh sollte man sich noch einige
Tage am Strand gönnen und bei dieser Gelegenheit eine
Wasserpfeife testen. |
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(c) Herbert Haß (Feb. 2005) |
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Mehr Informationen zum Tauchen im Sinai
gibt es bei den Sinai Divers:
Sinaidivers.com |
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Spezielle Tauchreisen sind auch
buchbar über Barakuda Tauchreisen |
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siehe:
Barakuda.de |
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